BÜRGERBLOCK WEISMAIN

Der „Kirchweg“ in Kleinziegenfeld

Am Wochenende 8.3.2014 hatten wir einen Fototermin in Kleinziegenfeld, um die gemeinsame Aktion des Bürgerblocks mit der Firma Dechant und weiteren ehrenamtlichen Helfern aus dem Ortsteil, darunter auch dem Ortssprecher Reinhard Schütz, zu berichten und das bisher erreichte zu zeigen.

Bisher mussten die Kleinziegenfelder beim Kirchgang ca. 300 gefährliche Meter am Straßenrand auf der Fahrbahn der Staatsstraße laufen, weil es keinen befestigten Fußweg gab. Zwar gab es bereits früher Pläne zum Bau eines gepflasterten und beleuchteten Bürgersteiges neben der Straße, aber die geplanten Investitionskosten für diese nach unserer Meinung auch nicht bedarfsgerechte, völlig überdimensionierte und zudem teilweise fehlgeplante Lösung waren für die Stadt Weismain schlicht nicht finanzierbar.

Der jetzige mit wassergebundenen Split befestigte Weg verläuft auf Privatgrund etwas oberhalb am Hang parallel zur Staße, die Eigentümer haben Ihr Einverständnis dazu gegeben und es hat Dank des ehrenamtlichen Einsatzes der Helfer und der kostenlos zur Verfügung gestellten Maschinen die Stadt Weismain in der Ausführung keinen Cent gekostet. Da es sich um einen Weg auf privatem Grund handelt, erfolgt die Benutzung freilich auf eigene Gefahr, zumal der Weg im Winter nicht geräumt wird. Aber dafür war der Weg realisierbar, ist naturverträglich und kommt ohne zusätzlich versiegelte Fläche aus. An der Kirche folgt er sogar ein kleines Stück einem alten bereits vorhanden gewesenem Weg, der wieder begehbar gemacht wurde.

Leider gibt es immer Leute, die alles schlecht reden müssen und auch den ehrenamtlichen Einsatz in den Schnmutz zu treten versuchen, indem sie einen „Schwarzbau“ unterstellen.

Ausnahmsweise zitieren wir hier direkt einen Bericht im » Obermain Tagblatt vom 11.3.2014 der alles erwähnenswerte kurz und knapp zusammenfasst:

„Vor acht Jahren äußerten die Kleinziegenfelder erstmals den Wunsch nach einer Passage für Gottesdienstbesucher – nach langer Wartezeit ging es am vergangenen Wochenende ganz schnell. Wie Initiator Alois Dechant bei einem Ortstermin am Samstagmorgen erklärte, sei die Verbindung zur Maria-Hilf-Kapelle am Tag zuvor in einer Gemeinschaftsaktion von Bürgerblock, der Firma Dechant und ehrenamtlichen Helfern „zu 90 Prozent fertig“ gestellt worden. Der knapp 300 Meter lange und etwa zwei Meter breite wassergebundene Weg verläuft entlang der Staatsstraße und „ausschließlich auf Privatgrund mit Einverständnis der Eigentümer“, wie Dechant betonte. Ein Problem habe es unterhalb der Steinbruch-Auffahrt nahe der Einmündung zum Ortsteil „Grund“ gegeben. Da es Bedenken wegen der Stabilität des Hangs gab, soll in diesem Bereich ein schmaler Pfad geschaffen werden. Bis Ende der Woche wollen die Helfer den Weg mithilfe von Basaltsand verdichten. Begrüßt wurde der Wegebau, in dessen Zuge auch die Glascontainer vom Wanderparkplatz an den Kirchweg versetzt wurden, von Ortssprecher Reinhard Schütz, der bei den Arbeiten mitwirkte. Als nächstes Projekt soll der Wanderweg durch das Kleinziegenfelder Tal hinter der Schwarzmühle vorbei zum Wanderparkplatz weitergeführt werden, wie Dechant ankündigte.“